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Campen mit wilden Tieren – Teil 3

Geschrieben am 05.11.2018
von Camper-Coach

Liebe Camporios,

einige von euch waren vielleicht schon einmal in fernen Ländern campen und haben die ein oder andere Tierbegegnung erlebt. Nicht alle Campingplätze sind eingezäunt, so dass wilde Tiere manchmal auch zu ungebetenen Gästen werden können.

Nach den Elefanten und Erdmännchen geht es im dritten Teil um Papageien.

Tausende Menschen kennen ihn und ihr wahrscheinlich auch: Rosalinda, den Ara aus dem Film „Pippi in Taka-Tuka-Land“. Doch Rosalinda ist nur ein Künstlername, denn eigentlich ist Rosalinda ein Männchen mit dem Namen Douglas und er wohnt seit 2016 im Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe. Hat euch beim Campen auch schon einmal eine Schar Papageien besucht? Wir haben es schon selbst erlebt und deshalb frage ich den Karlsruher Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt, wie man sich dann am besten verhalten sollte.

In Lodges kann es durchaus vorkommen, dass ihr am Frühstückstisch Besuch von Papageien bekommt.

Darf man sie füttern und wie gefährlich ist eigentlich der Schnabel eines Papageis und wie viel Kraft steckt in ihm?

Viele möchten auch gerne einen Ara selbst bei sich zu Hause halten. Ist dies wirklich ratsam und wenn ja, wie sollte man sie am besten halten? Viele machen z.B. den größten Fehler überhaupt, in dem sie die schönen Vögel alleine und in viel zu kleinen Käfigen halten. Papageien sind sehr soziale Tiere, wie wir Menschen auch. Ihr möchtet sicherlich auch nicht gerne alleine den ganzen Tag auf einer Toilette sitzen, denn nichts anderes ist so ein Käfig.

Ein mir sehr ans Herz gewachsenes Thema ist der Artenschutz.

Denn unter anderem sind auch Papageien vom Aussterben bedroht. Sie sind in der Familie der Vögel die am stärksten bedrohte Art. Hauptsächlich zurückzuführen ist dies auf die jahrelang betriebenen Wildfänge für die Heimtierhaltung und der immer voranschreitende Verlust ihrer Lebenräume durch Waldrodung.

Der Zoo Karlsruhe hat ein Artenschutzprojekt ins Leben gerufen, in denen mehrere vom Aussterben bedrohte Tierarten unterstützt, sowie ihre Lebensräume erhalten werden. Wenn ihr schon immer mal daran gedacht habt, für bedrohte Tiertarten etwas zu tun, dann könnt ihr das mit dem Artenschutzprojekt des Karlsruher Zoos perfekt tun. Hier kommt eure Spende direkt dort an, wo ihr es wünscht! Z.B. bei den Orangehaubenkakadus auf der Insel Sumba. Dort gibt es nur noch 500 dieser wunderschönen Tiere. Infos darüber was ihr tun könnt, findet ihr rechts im Bild.

Euer

Camper-Coach